Quelle:
Aichacher Nachrichten, 12.06.2026
Link: https://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/sport/einstiger-bezirksligist-die-erste-mannschaft-des-tsv-rehling-geht-in-eine-spielgemeinschaft-mit-langweid-114424604
Einstiger Bezirksligist: Die erste Mannschaft des TSV Rehling muss eine Spielgemeinschaft eingehen
Der A-Klassist ist im Herrenbereich auf Hilfe angewiesen und findet sie beim Nachbarklub FC Langweid. Frank Lasnig wird Trainer beim TSV Dasing II.
Die Fußballer des TSV Rehling haben in der A-Klasse Nord auf den letzten Drücker die Klasse gehalten. Nur ein Punkt trennte sie am Ende von Absteiger SV Thierhaupten II. In der neuen Saison wird der TSV nicht mehr eigenständig in dieser Liga starten. Der TSV fusioniert mit dem Nachbarverein FC Langweid, konkret mit dessen zweiter Mannschaft, zu einer Spielgemeinschaft. Die SG spielt und trainiert in der Vorrunde auf dem Platz des FC Langweid, die Rückrunde wird dann auf dem Rehlinger Sportplatz ausgetragen.
TSV Rehling musste mit AH-Spielern die Lücken füllen
Der Grund für den Zusammenschluss: Spielermangel. Bereits in der zurückliegenden Saison mussten regelmäßig AH-Fußballer einspringen. Ein Zustand, der nicht noch eine Saison zumutbar gewesen wäre. Aus der eigenen Jugend kommt zudem wenig nach, wie Moser schildert. „Und den Trend, Spieler zu bezahlen, wollen wir nicht mitgehen. Insofern muss man das jetzt akzeptieren.“
Moser geht es persönlich nahe, dass der TSV – bis auf eine Saison die gesamten 1990er Jahre Bezirksligist, danach noch jahrelang in der Kreisliga – ohne fremde Hilfe kein Team mehr stellen kann. „Ich habe meine ganze Fußballerlaufbahn hier verbracht“, sagt der 43-Jährige: „Die Situation ist bitter, die erste Mannschaft war immer das Aushängeschild des Vereins. Wenn das dann bröckelt in der eigenen Funktionärszeit – der Name Moser wird nun immer damit verbunden sein“, sagt er, gibt gleichzeitig aber zu bedenken: „In einem Jahr als Spartenleiter kann man wenig ausrichten.“
Die Fußballer des TSV Rehling haben in der A-Klasse Nord auf den letzten Drücker die Klasse gehalten. Nur ein Punkt trennte sie am Ende von Absteiger SV Thierhaupten II. In der neuen Saison wird der TSV nicht mehr eigenständig in dieser Liga starten. Der TSV fusioniert mit dem Nachbarverein FC Langweid, konkret mit dessen zweiter Mannschaft, zu einer Spielgemeinschaft. Die SG spielt und trainiert in der Vorrunde auf dem Platz des FC Langweid, die Rückrunde wird dann auf dem Rehlinger Sportplatz ausgetragen.
TSV Rehling musste mit AH-Spielern die Lücken füllen
Der Grund für den Zusammenschluss: Spielermangel. Bereits in der zurückliegenden Saison mussten regelmäßig AH-Fußballer einspringen. Ein Zustand, der nicht noch eine Saison zumutbar gewesen wäre. Aus der eigenen Jugend kommt zudem wenig nach, wie Moser schildert. „Und den Trend, Spieler zu bezahlen, wollen wir nicht mitgehen. Insofern muss man das jetzt akzeptieren.“
Moser geht es persönlich nahe, dass der TSV – bis auf eine Saison die gesamten 1990er Jahre Bezirksligist, danach noch jahrelang in der Kreisliga – ohne fremde Hilfe kein Team mehr stellen kann. „Ich habe meine ganze Fußballerlaufbahn hier verbracht“, sagt der 43-Jährige: „Die Situation ist bitter, die erste Mannschaft war immer das Aushängeschild des Vereins. Wenn das dann bröckelt in der eigenen Funktionärszeit – der Name Moser wird nun immer damit verbunden sein“, sagt er, gibt gleichzeitig aber zu bedenken: „In einem Jahr als Spartenleiter kann man wenig ausrichten.“
Moser ist dran, die Versäumnisse der vergangenen Jahre aufzuholen, legt den Fokus auf die Nachwuchsarbeit. „Gute Trainer“ arbeiten da, sagt der Abteilungsleiter, „alles Ex-Fußballer“. Zur Saison 207/28 spült es ein halbes Dutzend Jugendspieler in den Herrenbereich. Ob die Kicker dann im Rehling-Dress auflaufen, Moser kann es nicht beantworten.
TSV Rehling und FC Langweid suchen noch nach einem Trainer
Er sei nun erst einmal froh, dass es überhaupt weitergehen kann. Dass ein passender Partner-Klub gefunden wurde. „Es sind schwierige Zeiten“, stellt er fest: „Zweite Mannschaften wird es so (als eigenständige Gebilde, Anm. d. Red.) in zwei drei Jahren nicht mehr geben.“
Knifflig bleibt es auch für Moser. Weil der als Rehling-Retter gefeierte Spielertrainer Frank Lasnig zur kommenden Spielzeit den TSV Dasing II übernimmt, fahndet er noch nach einem Übungsleiter für den neuen Zusammenschluss. Der 57-jährige Lasnig betont derweil, dass er beim Aichacher A-Klassisten zunächst nur Trainer sein wird. Der Lizenzinhaber, der das Dasinger Trikot schon zu Bezirksliga-Zeiten trug, will seinen „Beitrag leisten, die Jugend zu fördern“. Wie wichtig das ist, hat er am Beispiel TSV Rehling hautnah miterlebt. (mit at und r.r.)
